Wandern im Extremadura-Lexikon
Da die Extremadura leider über keine Küstenregionen verfügt, sucht man sich andere
Freizeitbeschäftigungen, wie beispielsweise das Wandern. Wandern durch die
Mittemeerwälder ist auch besonders schön, denn die Natur ist einmalig schön und die
Bergdörfer haben allesamt ihren ganz eigenen Reiz. Überall sieht man weiß gestrichene
Hauswände und viele grüne Steineichwälder. Dazu die Flüsse und Stauseen, die vielfältigen
Vögel, die in den Bäumen leben und auch die eleganten gotischen und barocken Bauten geben
der Region in Spanien ihr urtypisches Gesicht. Die Wanderwege sind vielfältig vorhanden
und sehr gut ausgebaut. So kann man die einzigartige Natur und auch den ländlichen Flair der
Region sehr gut kennen und lieben lernen. Die Natur ist sehr wertvoll in der Extremadura und
wird entsprechend von den Einheimischen gepflegt. Es gibt unzählige Naturschutzgebiete und
Organisationen, die sich um den Umwelt- und Naturschutz verdient machen. Sehr interessant
sind die Mittelmeerwälder von Jerez de los Caballeros, denn diese weitläufigen Stein- und
Korkeichenwälder sind ein sehr gutes Beispiel für die nachhaltige Entwicklung. Die Gebiete
werden für die Korkindustrie und auch die Schweinezucht genutzt, sind gleichzeitig aber auch
ein spezielles Vogelschutzgebiet. Hier kann man nicht nur toll wandern gehen, sondern auch
mit dem Fahrrad am Flusslauf des Alcarrche eine Tour machen. Im Innern der Extremadura
befinden sich die Niederungen von Olienza, in der man entlang von Olivenhainen und
angebauten Felder immer wieder Neues entdecken kann. Die Gegend kann auch von
Anfängen gut durchwandert werden und ist gespickt von schönen Sehenswürdigkeiten, wie
vielen hübschen Kirchen. Des Weiteren sind die Höhlen von Fuentes de Leon ein sehr
schönes Ziel einer ausgedehnten Wanderung.



