Mine La Jayona im Extremadura-Lexikon
Die Mine La Jayona wurde im Jahre 1997 per Dekret um Naturdenkmal in der autonomen
Region der Extremadura anerkannt. Damit wurde sie auch in das Netz für geschützte
Naturgebiete der Extremadura zur Erhaltung der Umwelt und der Naturgebiete aufgenommen.
Das Naturdenkmal Monumento Natural Mina de la Jayona befindet sich im Südosten von
Badajoz, ganz in der Nähe zur Provinz Sevilla. Das Naturdenkmal umfast die Mine und die
Gebiete drum herum und ist rund 80 Hektar groß. Die alten Gebäude, die früher für den
Abbau der Mine ihre Dienste taten, stammen aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts und
sind typisch für die damalige Architektur. Am Eingang des Naturdenkmals befindet sich ein
Informationszentrum, dass zunächst einmal über die Verhaltensregelen im Naturdenkmal
informiert. So muss man sich während der Tour durch die Minen ständig mit einem Helm
schützen. Da es Untertage viele enge Stellen gibt, muss man sich streng an die Anweisungen
der Führer halten, damit es nirgendwo zu einem Stau und zu Panik kommen kann. Des
Weiteren darf man sich nur dort aufhalten, wo es ausdrücklich erlaubt ist. Die Mine ist zwar
sehr sicher, jedoch müssen bestimmte Regeln eingehalten werden, damit es in keinem Fall zu
Unfällen kommen kann. Des Weiteren wird hier über die Mineralienvorkommen berichtet, an
denen sich schon die Römer bedienten. Allerdings wurde der Abbau von Eisen erst zum
Anfang des 20. Jahrhunderts so intensiv betrieben, dass die Schächte noch recht jung sind und
daher gut besichtigt werden können. Während man hier das Eisen abtrug, machte man viele
wertvolle und überaus interessante geologische Entdeckungen. Es kamen viele verschiedene
Mineralisationstypen und Karstformationen zum Vorschein. Außerhalb der Mine ist die
Landschaft äußerst beeindruckend. Die mediterrane Vegetation lädt zu einem Spaziergang
ein. Bestaunen kann man hier vor allem Steineichenwälder sowie Oleaster und die
Terpentinpistazie.



