Los Barruecos im Extremadura-Lexikon
Das Naturdenkmal Los Barruecos was das erste Naturdenkmal in der Extremadura, das per
Dekret im Jahre 1996 erstellt wurde. Später wurde diese Schutzerklärung zur Erhaltung der
Natur und der Naturgebiete in der Extremadura anerkannt und das Naturdenkmal wurde in die
Vielzahl der Naturgebiete mit aufgenommen. Charakteristisch ist für die Region die weiten
Ebenen, die sich zwischen Brozas und Trujillo über die Halbebene von Caceres erstrecken.
An einigen Stellen findet man Granitformationen, die sehr beeindruckend ist. Im Gebiet des
Naturdenkmals Monumento Natural de Los Barruecos findet man viele Weideflächen und
Kulturlandschaften und vereinzelt sind auch Eichenwäldchen vorhanden. Das Naturdenkmal
befindet sich auf dem Gemeindeboden mal Malparida de Caceres und ist rund 320 Hektar
groß. Mit einem Lehrzentrum, dem Centro de Interpretacion, ist das Gebiet komplettiert.
Erklärt werden hier die wichtigsten geologischen, botanischen, und zoologischen
Gegebenheiten des Naturdenkmals sowie viele andere Aspekte, die in einem Zusammenhang
mit der beeindruckenden Natur stehen. Neben dem Lehrzentrum befindet sich die restaurierte
Mühle, deren Wehr das Wasser liefert. Der Mechanismus ist noch in einem brauchbaren
Zustand. Des Weiteren findet man hier viele Reste aus der Steinzeit, wie die Siedlung aus der
Kupferzeit Las Penas de Tesoro. Hier wurden sehr viele wertvolle archäologische Funde
gemacht. Die erste Staumauer in Barruecos wurde im 16. Jahrhundert erbaut, die anderen
beiden erst im 18. und 19. Jahrhundert. Geprägt ist des Naturdenkmal von Los Barruecos vor
allem durch die vielen Stauseen, die miteinander verbunden sind. Umgeben von einer riesigen
großen Granitlandschaft und durch die vielen Erosionen hat sich hier eine wirklich
beeindruckende und faszinierende Landschaft gebildet.



