Küche im Extremadura-Lexikon
In der Extremadura kann man wunderbar Essen gehen, denn es gibt nicht nur sehr viele
schöne und urgemütliche Restaurants, sondern auch eine wunderbare Küche, die so manche
kulinarische Köstlichkeiten bietet. Die Küche von Extremadura hat es sogar bis nach
Frankreich geschafft, denn als das Mönchskloster San Benito de Alcantara von
napoleonischen Truppen überfallen wurde, entdeckte jemand die Manuskript von vielen
Rezepten der Klosterküche und schickte sie General Hunot. Dieser veranlasste, dass die
Rezepte in die französische Küche übernommen wurden. Die Extremadurische Küche ist sehr
abwechslungsreich, schmackhaft und bodenständig. Da hier einst die Christen, Moslems und
Juden zusammengelebt haben, haben auch ihre Einflüsse die Küche von Extremadura sehr
geprägt. Sehr bekannt ist der Schinken vom iberischen Schwein, „El cerdo iberico". Aufgrund
seiner Rassenmerkmale kann aus diesem Schwein der weltbeste Schinken produziert werden.
Aus seinem Fleisch und mit zermahlender Paprika, die ebenfalls aus dieser Region stammt,
stellt man die besten luftgetrockneten Spezialitäten her. Charakteristisch für die
Extremadurische Küche ist auch die große Auswahl an Wild wie Rebhühner, Tauben,
Kaninchen, Hasen, Wildschweine und Hirsche auch Mischpilze und grüner Spargel sind feste
Bestandteile der Speisekarten. Des Weiteren stehen Fische wie Schleie, die mariniert,
gebraten oder gebeizt werden, auf dem Speiseplan und auch Forellen sind sehr begehrt. Eine
weitere kulinarische Köstlichkeit, die man sich in keinem Fall entgehen lassen sollte sind der
cremige Schafskäse, die Torta del Casar, der einer der begehrtesten Käse in Spanien ist.
Aufgrund der reichen Flora ist der Honig aus Extremadura besonders schmackhaft, denn er ist
süß und sehr aromatisch. Unterschieden wird Thymian-, Heide-, Rosmarin-, Lavendel-,
Linden- und Eukalyptushonig.



