Immobilien im Extremadura-Lexikon
Sehr viele Menschen aus Nordeuropa verwirklichen sich den Traum von einer eigenen
Immobilie im Süden. Besonders begehrt ist Spanien, denn dies ist nicht nur eines der
beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen, sondern auch ein sehr beliebtes Ziel für alle
Auswanderer. Spanien finden die meisten so schön, dass sie nicht nur ihre zwei Wochen
Urlaub hier verbringen wollen, sondern ständig auf der Sonnenseite des Lebens stehen
wollen. Allerdings gibt es zwei Spanien, nicht geografisch, sondern vom Lebensstil her. Es
gibt das Spanien, dass mit den Städten Madrid und Barcelona das hektische Treiben einer
Großstadt verfolgen oder die Strände an den Küsten, die vom Massentourismus geprägt sind.
Des Weiteren gibt es noch die Inseln, die ebenfalls in der Sommersaison aus allen Nähten
platzen. Das andere Spanien befindet sich in der Extremadura, denn hier ist die Zeit stehen
geblieben und keine andere Region in Spanien präsentiert sich so ursprünglich. In diesem Teil
von Spanien findet man auch Fincas, Land- und Dorfhäuser die bezahlbar sind, was ja beim
Auswandern nicht ganz unerheblich ist. Wichtig ist beim Kauf einer Immobilie in Spanien
jedoch zu wissen, dass eine mündliche Vereinbarung auch ohne eine notarielle Beurkundung
rechtskräftig ist. Ein Ruf der Euphorie „das nehme ich!" ist also schon die feste Zusage.
Allerdings sollte man niemals ohne eine notarielle Beurkundung ein Grundstück oder eine
Immobilie kaufen, damit man einen Doppelverkauf ausschließen kann. Zudem sollte man
auch auf eine Eintragung ins Grundbuch drängen, denn das ist in Spanien nicht unbedingt
gang und gebe. Beurkundet ein Notar in Spanien einen Immobilienkaufvertrag ist der nach
dem spanischen Gesetz verpflichtet, die aktuellen Auszüge aus dem Grundbuch zu
überprüfen. Des Weiteren sollte man sich in jedem Fall eine Bestätigung darüber geben
lassen, dass das Objekt mit einer Baugenehmigung gebaut wurde und das es auch bewohnbar
ist.



