Flüsse im Extremadura-Lexikon
Extremadura ist eine autonome Region, die sich im Südwesten der Iberischen Halbinsel in
Spanien befindet. Im Norden grenzt sie an Kastilien-Leon, im Osten an Kastilien- La Mancha,
im Süden an Andalusien und im Westen an Portugal. Charakteristisch für die Extremadura
sind die weiten Ebenen, die sich auf einer Höhe von durchschnittliche 350 Metern über dem
Meeresspiegel befinden. Über das Gebiet sind drei Gebirgsformationen verteilt. Durchquert
wird die Extremadura von zwei großen Flussgebieten, die das Wasser eines Großteils der
Flüsse der Region sammeln. Der Tajo durchquert die Provinz Caceres und geht dann bis nach
Portugal weiter. Der andere Fluss, der Guadianan, erstreckt sich über die gesamte Provinz
Badajoz und dient als natürliche Grenze zu Portugal. Beide Flüssen werden durch Stauseen
reguliert und bilden einen umfassenden Wasserspeicher, der für die Landwirtschaft, die
Stromerzeugung und die Versorgung mit Trinkwasser dient. Sehr interessant sind die
Stauseen von Valdecañas, Torrejón-Tajo, Alcántara und Gabriel y Galán, die sich im Tajo-
Flussgebiet befinden. Zu den wichtigsten Stauseen im Guadiana-Flussgebiet gehören sie von
Cíjara, Puerto Peña, Orellana und La Serena. Letzterer ist gleichzeitig der größte Staussee in
ganze Spanien und gehört zum Fluss Zujar. Durch beide Flüsse ist die Extremadura sehr
furchtbar und für Spanien ungewöhnlich grün. Obwohl die Sommer in der Extremadura sehr
heiß sind, denn nicht selten miss man 40 Grad Celsius und mehr, versorgen die Flüsse die
Natur mit so viel Feuchtigkeit, dass man hier nicht das karge Spanien erleben kann. Des
Weiteren sind die beiden Flüssen dafür verantwortlich, dass die Extremadura ein Zuhausee für
viele seltene Pflanzen und auch Vögel geworden ist.



